Die „Galerie 52“ hat eine neue Heimat gefunden

Die „Galerie 52“ hat eine neue Heimat gefunden

Fotoausstellungen im Quartier Nord

Der Studiengang Fotografie der Folkwang Universität der Künste hat im Jahr 2011 die Galerie 52 ins Leben gerufen. Mit dem Umzug des Fachbereichs ins Quartier Nord am Campus Welterbe Zollverein, hat auch die Galerie 52 neue Räume bekommen. 

 

 

Sie ist jetzt nicht mehr an der Viehofer Straße 52 zu finden, sondern im Quartier Nord an der Martin-Kremmer-Straße 21. Dort ist die Galerie nun im Raum 2.40 untergebracht. Besucher können sich die Werke dort jeweils von montags bis freitags in der Zeit zwischen 10 und 16 Uhr ansehen.

Die erste Ausstellung am neuen Ort geht bereits in die Endphase. Noch bis Freitag, 17. November, sind die Werke des Folkwang Studierenden Matthias Brandl und Martin Karl Kufieta (Akademie der bildenden Künste, Nürnberg) unter dem Titel „New Space – New Order“ zu sehen.

Am Mittwoch, 22. November, wird dann die Ausstellung „Der Panther“ um 19 Uhr eröffnet. Eine Stunde zuvor, um 18 Uhr, gibt es ein Gespräch mit den Künstlern Inga Barnick, Niklas Baumberger, Jana Dietrich, Javier Gastelum, Malte Lambert und Elisabeth Neudörfl. Sie haben sich mit der Fotografie aus Raum und Zeit auseinandergesetzt. Dabei haben sie sich einen Zoopark näher angesehen. Um ihn sichtbar zu machen – oder absichtsvoll unsichtbar zu lassen – haben sie sehr unterschiedliche Strategien gewählt. Die Ausstellung läuft bis zum 30. November.

Im Dezember sind dann die Werke von Lidong Zhao in der Ausstellung „Bewegtes“ zu sehen. Die Vernissage ist für Donnerstag, 7. Dezember, um 19 Uhr angesetzt. Bereits um 18 Uhr gibt es an diesem Tag ein Gespräch mit dem Künstler. Lidong Zhao geht in seinen Serien „Landschaft“ und „Stillleben“ der Annahme von der Absolutheit des Dinges und des Ortes nach und stellt diese Abgeschlossenheit infrage. Zudem zeigt die Ausstellung eine forsche Annäherung an die Frage nach dem Objekt in der Fotografie. In der Zusammenstellung zeigt sich die Unmöglichkeit der endgültigen und abschließenden Definition eines Dings oder Ortes. Ein Ding, ein Objekt, ein Ort entsteht immer nur in der Beziehung mit der Umgebung – aber auch mit dem Sehenden und dem Fotografierenden. Es existiert nur als immer Bewegtes. Die Ausstellung ist vom 7. Dezember bis zum 15. Dezember zu sehen.

Am Donnerstag, 21. Dezember, eröffnet dann um 19 Uhr die Ausstellung „Tyche“. Um 18 Uhr gibt an diesem Tag der Folkwang Studierende Nils Limberg in einem Künstlergespräch Auskunft über seine Werke. Diese sind dann bis zum 5. Januar zu sehen.

Amy Jade Chapman und Tabea Borchardt präsentieren ihre Arbeiten ab dem 11. Januar in ihrer Ausstellung „Junction“. Die Schau wird um 19 Uhr eröffnet. Zuvor findet um 18 Uhr ein Künstlergespräch statt. Amy-Jade Chapman untersucht in ihren Werken Phänomene einer Generation mit multimedialer Herangehensweise. Tabea Borchardt verlässt dagegen Wurzeln, findet Wurzeln und beschäftigt sich mit Nah- und Fernsicht gen Westafrika.

Foto: Paula Hildebrand

Julia Bauer / 16. November 2017

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