womenphotographer Vol. I

womenphotographer Vol. I

Foto: © Ruth Orkin Photo Archive.

Frauen eroberten sich im 19. Jahrhundert das neue Medium Fotografie. Als Pionierinnen trugen sie Wesentliches zu seiner Entwicklung und zur Herausbildung neuer fotografischer Sehweisen bei. Die Zyanotypie-Fotogramme von Anna Atkins zählen zu den ersten Fotografien, die als wissenschaftliche Illustrationen veröffentlicht wurden.

Anders als die traditionellen Disziplinen der Bildenden Kunst wie Bildhauerei und Malerei war Fotografie von Beginn an als Medium gleichberechtigter. Sie ermöglichte den Frauen, ihre Vorstellung eines selbstbestimmten, kreativen Lebens umzusetzen, zu reisen und ihr eigenes Geld zu verdienen. Bertha Wehnert-Beckmann gilt als erste Berufsfotografin. Ab 1843 bestritt sie ihren Lebensunterhalt mit Hilfe der Daguerreotypie, einem frühen fotografischen Verfahren. Sie eröffnete ein Fotoatelier auf dem Broadway, in dem sie Persönlichkeiten aus Politik und Zeitgeschichte portraitierte. Zahlreiche weitere Fotografinnen folgten ihrem Beispiel.

Die Ausstellung #womenphotographer Vol. I erhebt nicht den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Fotografie von Frauen zu geben. Sie möchte Einblicke in das diverse Schaffen von Fotografinnen eröffnen und Anstoß dazu sein, sich vertiefend mit ihrem Blick auf die Welt zu beschäftigen.

#womenphotographer Vol. I
Zeit: 6. Dezember 2018 – 10. Februar 2019
Eröffnung: Mittwoch, 5. Dezember 2018 um 19 Uhr
Ort: f³ – freiraum für fotografie, Waldemarstraße 17, 10179 Berlin

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