Die weltbesten Pressefotos 2020 zum fünften Mal in Oldenburg

Die World-Press-Photo-Ausstellung zieht Jahr für Jahr Millionen Besucher in ihren Bann. Kein Wunder: Sie zeigt die Welt so, wie sie ist. Pressefotografen liefern dafür preisgekrönte Bilder aus allen Ecken der Welt. Viele sind bedrückend, manche grausam, alle authentisch.

Seit Anfang der 1960er Jahre werden die besten Fotos des Wettbewerbs in einer Wanderausstellung gezeigt, inzwischen in über 100 Städten in rund 50 Ländern. Darunter sind Metropolen wie Toronto, Paris und Singapur sowie etliche kleinere Städte. Immer öfter macht sie auch an Standorten in Afrika oder Lateinamerika Station.

In Oldenburg ist die Ausstellung seit 2016 regelmäßig zu Gast. Zuvor war sie im deutschen Nordwesten noch nie zu sehen gewesen. Der Oldenburger Medienmanager Claus Spitzer-Ewersmann hatte sie erstmals in seine Heimatstadt geholt, mit seiner Agentur Mediavanti ist er auch weiterhin Veranstalter der Ausstellung. Sie umfasst rund 150 Aufnahmen aus zehn Kategorien. Zu sehen sind die Bilder und Fotoserien, die im Wettbewerb jeweils die ersten drei Plätze belegten.

Der Preis „Photo of the Year“ ging 2019 an den amerikanischen Fotografen John Moore (Getty Images). Seine Aufnahme „Crying Girl on the Boarder“ zeigt ein kleines Mädchen aus Honduras, das an der US-Grenze zu Mexiko vorübergehend von seiner Mutter getrennt wurde und symbolisch für die Folgen der Flüchtlingspolitik von Präsident Trump steht. Erstmals vergeben wurde 2019 auch ein gleichrangiger Preis für die „Story of the Year“. Er ging an den niederländischen Fotografen Pieter ten Hoopen für seine Serie „The Migrant Caravan“.

World Press Photo –Exhibition 201915. Februar bis 8. März 2020geöffnet Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
Samstag, 5.3., 10-22 Uhr
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg (Schloss)www.worldpressphoto-oldenburg.de

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