MICHAEL WOLF – LIFE IN CITIES

MICHAEL WOLF – LIFE IN CITIES

Haus der Photographie Hamburg Deichtorhallen

Haus der Photographie Hamburg-City

  • Dienstag – Sonntag

    11−18 Uhr

  • Montags geschlossen
  • Jeden 1. Donnerstag im Monat

    11−21 Uhr

 

Fotoaustellung von Michael Wolf

17. November 2018 – 3. März 2019

Die zwölf Werkserien und eine riesige Wandinstallation umfassende Ausstellung MICHAEL WOLF − LIFE IN CITIES im Haus der Photographie zeigt Werke von Wolfs Anfängen als Dokumentarfotograf bis hin zu den jüngsten Arbeiten. Michael Wolfs Arbeiten reflektieren die Lebensbedingungen in Metropolen wie Hongkong, Tokio, Chicago und Paris und greifen Themen wie Bevölkerungsverdichtung, Massenkonsum, Privatsphäre und Voyeurismus auf.

Das Herzstück der Ausstellung im Haus der Photographie ist Wolfs beeindruckende Wandinstallation The Real Toy Story (2004–2018). Über 20.000 Billigspielzeuge »Made in China« bilden den Rahmen für Porträtfotos von Arbeiter*innen in chinesischen Spielzeugfabriken. Die schüchternen und manchmal resignierten Gesichter der einzelnen Personen stehen in scharfem Gegensatz zur überwältigenden Anzahl heiter-bunter Spielzeuge aus der industriellen Massenproduktion.

Michael Wolfs Studium der visuellen Eigenheiten des modernen Stadtlebens begann in Hongkong. Hongkong ist seit 1994 sein Zuhause und wurde der Hauptgegenstand seiner Forschung und das Thema vieler seiner Serien. In der Serie 100 x 100 (2006) porträtiert er hundert Bewohner eines Wohnkomplexes in Hongkong, die auf knapp neun Quadratmetern leben. Wolfs Hochhaus-Ansichten in Architecture of Density (2003–2014), die weder Himmel noch Erde zeigen, ähneln endlosen Abstraktionen und unterstreichen die Schönheit der monotonen, brutalen Architektur der Stadt Hongkong. Michael Wolfs Serie Tokyo Compression mit Passagieren, die gegen die Fenster der überfüllten U-Bahn in Tokyo gepresst sind, zeigt ebenso eindrücklich die räumliche Enge in einer Mega-Stadt.

Die von Wim van Sinderen kuratierte Ausstellung ist eine Produktion des Museums für Fotografie in Den Haag und wurde im Sommer 2017 während des großen Fotofestivals Rencontres de La Photographie in Arles erstmalig gezeigt.

Eine Kooperation mit dem Fotomuseum Den Haag

 

© 2018 DEICHTORHALLEN HAMBURG

 

womenphotographer Vol. I

womenphotographer Vol. I

Foto: © Ruth Orkin Photo Archive.

Frauen eroberten sich im 19. Jahrhundert das neue Medium Fotografie. Als Pionierinnen trugen sie Wesentliches zu seiner Entwicklung und zur Herausbildung neuer fotografischer Sehweisen bei. Die Zyanotypie-Fotogramme von Anna Atkins zählen zu den ersten Fotografien, die als wissenschaftliche Illustrationen veröffentlicht wurden.

Anders als die traditionellen Disziplinen der Bildenden Kunst wie Bildhauerei und Malerei war Fotografie von Beginn an als Medium gleichberechtigter. Sie ermöglichte den Frauen, ihre Vorstellung eines selbstbestimmten, kreativen Lebens umzusetzen, zu reisen und ihr eigenes Geld zu verdienen. Bertha Wehnert-Beckmann gilt als erste Berufsfotografin. Ab 1843 bestritt sie ihren Lebensunterhalt mit Hilfe der Daguerreotypie, einem frühen fotografischen Verfahren. Sie eröffnete ein Fotoatelier auf dem Broadway, in dem sie Persönlichkeiten aus Politik und Zeitgeschichte portraitierte. Zahlreiche weitere Fotografinnen folgten ihrem Beispiel.

Die Ausstellung #womenphotographer Vol. I erhebt nicht den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Fotografie von Frauen zu geben. Sie möchte Einblicke in das diverse Schaffen von Fotografinnen eröffnen und Anstoß dazu sein, sich vertiefend mit ihrem Blick auf die Welt zu beschäftigen.

#womenphotographer Vol. I
Zeit: 6. Dezember 2018 – 10. Februar 2019
Eröffnung: Mittwoch, 5. Dezember 2018 um 19 Uhr
Ort: f³ – freiraum für fotografie, Waldemarstraße 17, 10179 Berlin

Papenburger Fotokreis stellt aus

Papenburger Fotokreis stellt aus

Fotoausstellungen

01.12.2018 – 28.02.2019

Der Papenburger Fotokreis, der sich seit dem Jahre 2010 als selbständige Gruppe interessierter und engagierter Hobby-Fotografinnen und -Fotografen einmal im Monat unter dem Dach der VHS Papenburg trifft, um sich miteinander auszutauschen und fortzubilden, stellt von Anfang Dezember 2018 bis Ende Februar 2019 in dem Eingangsflur des Papenburger Marien-Krankenhauses eigene Arbeiten aus.

Es handelt sich um eine themenfreie Ausstellung, in der insgesamt 35 „Best of“-Bilder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezeigt werden. Der Betrachter sieht sich mit unterschiedlichen Motiven, Perspektiven und fotografischen Herangehensweisen konfrontiert, die einen Einblick in das Spektrum der Arbeit im Papenburger Fotokreis gewähren. Hierbei handelt es sich um

Landschaftsfotografien,
Bilder von Menschen im Alltag,
Möwen,
Strukturen,
verschiedene Objekte in der Farbe Rot
sowie um Schwarz-Weiß-Aufnahmen.
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Fotografisch interessierte Menschen sind im Fotokreis herzlich willkommen.

 

Flyer Einladung Fotoaustellung

 

 

 

 

 

 

 

 

Marien Hospital 
Papenburg Aschendorf gGmbH
Hauptkanal rechts 75
26871 Papenburg

Telefon:
04961 93-0

E-Mail
info@hospital-papenburg.de

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Best of …..

„unseen“ Fotografie von Andy Gotts

„unseen“  Fotografie von Andy Gotts

Austellung :

September 26, 2018November 10, 2018

Der Brite Andy Gotts ist seit 28 Jahren ein begehrter Celebrity-Fotograf, dessen Bilder international publiziert wurden in u.a. Vanity Fair, Vogue, Style, Glamour, Entertainment, Weekly…. Seine eindrucksvollen Schwarz/Weiss-Porträts zeigen die Berühmtheiten so wie sie sind-unretouchiert, ohne besonderen Hintergrund, ohne vom Motiv ablenkende Dinge. Er hat u.a. den Fox Talbot Award gewonnen, einige seiner Fotos sind in den ständigen Sammlungen vieler Institutionen vertreten, wie z.B. der National Portrait Gallery in London. Andy Gotts lebt in London und Los Angeles.

Gallery hours

Tuesday – Friday 12.00 am – 6.00 pm
Saturday 11.00 am – 3.00 pm

 

This is the homepage of Flo Peters Gallery, a private art gallery located in Hamburg, Germany.

Flo Peters Gallery
Ruth E. Peters
Burchardstraße 13
Chilehaus C
20095 Hamburg
Germany

Tel: +49-40-30374686
E-Mail: info@flopetersgallery.co

 

Quelle: Flo Peters Gallery

Projekt “ 250 „

Projekt “ 250 „
 

Das Projekt „250“

Acht Fotografinnen und Fotografen

Sie haben in der Mehrzahl schon häufiger gemeinsam ausgestellt, beschließen ein Oberthema und stellen am Ende  fest, dass es keiner Absprache bedurfte – das Ergebnis stimmt, weil die Fotos „breit streuen“!

Jede(r) trägt zu dem  Projekt „250“ mit 31 Fotos bei – eine Fotografin ist mit 33 Exponaten dabei.

Die Idee der Präsentation

Das Grundgerüst sind 21 Rankhilfen in der Größe von

75 cm x 150 cm. Diese werden mit den bekannten Schnüren an den umlaufenden Leisten befestigt.   

Jede Rankhilfe kann bis zu 12 Fotos aufnehmen, jeweils in der Größe von 200 mm x 200 mm: 

Platz für 252 Fotos – 250 sind zu hängen.

Die Fotos

 Die Fotos haben eine Mindestgröße

von 145 mm x 145 mm

und werden in Passepartouts mit einer Außenkante

von 200 mm x 200 mm

sowie einem Ausschnitt

von 140 mm x 140 mm fixiert.  

Die Rückseite wird mit Chromoersatzkarton kaschiert. Es entsteht ein stabiles Exponat. An der Oberkannte werden zwei 2 mm starke Löcher eingestanzt, die anschließend C-Haken aufnehmen, mit denen die Exponate in die Gitter eingehängt werden können.  

Das Hängen

Die Exponate werden spontan von den Mitgliedern der Gruppe eingehängt, es gibt keinen Plan. „Spontan“? Nun, die Gruppe findet den richtigen Plan beim Hängen. Man hatte sich zunächst auf seine Fotos konzentriert und lebt jetzt eine „spontane“ Kreativität in der Gruppe aus. Man lernt, die eigenen Bilder nicht mehr so wichtig zu nehmen, weil das Ganze zählen wird.  

Es soll vermieden werden, dass nach den Namen der Fotografinnen und Fotografen gehängt wird. Eine Identifizierung der Exponate ist über einen aushängenden Code möglich.

Das Buch zur Ausstellung

Die Ausstellung ist ihrem Wesen nach temporär angelegt, zudem ist es notwendig, die Exponate nachhaltig den Fotografinnen und Fotografen zuzuordnen, allein schon wegen des Urheberrechtes – an den Fotos und an der Ausstellung. 

Es wird ein Buch erstellt:

DIN A 4 quer, 134 Seiten, broschiert,

in dem alle Fotos annähernd der Originalgröße aufgenommen sind:

130 mm x 130 mm anstatt 140 mm x 140 mm. 

Das Buch wird zum Kauf angeboten und dient damit auch der Refinanzierung des privat geleisteten Kostenanteils an der Ausstellung. 

 

Einladung zur Vernissage:

2. September 2018 – 14 Uhr 

Galerie im Müllerhaus

1. Südwieke 209  –  Rhauderfehn

2. – 30. September 2018 jeden Sonntag von 14 – 17 Uhr:

Galerie des Kulturring und Kunstkreis Rhauderfehn e. V.

1. Südwieke 209 – Rhauderfehn  –  im Müllerhaus der Mühle Hahnentange

27. April – 16. Juni 2019 während der bekannten Öffnungszeiten

Rathaus Rhauderfehn

1. Südwieke 2 – Rhauderfehn  –  im Sitzungssaal

Der Eintritt ist frei

Es besteht die Möglichkeit, ein Buch mit allen 250 Fotos der Ausstellung zu erwerben.

Quelle: https://www.rhauderfehn-im-quadrat.de

Lichtblicke – Heimat finden in Altona und Hamburg

Lichtblicke – Heimat finden in Altona und Hamburg

Ein Fotoprojekt mit geflüchteten Jugendlichen

22. August 2018 bis Januar 2019

Eine Flucht und das Leben im Exil bedeuten für die meisten Menschen, vor einer völlig neuen Lebenssituation zu stehen. Oft lassen die Betroffenen alles zurück und sind gezwungen sich schnell in einer neuen Heimat zurechtzufinden. Doch mit welchen Emotionen, Erinnerungen und Gedanken ist ein solcher Prozess eigentlich verbunden und was hilft Geflüchteten sich in einem anfänglich fremden Land heimisch zu fühlen? Die Ausstellung „Lichtblicke“ zeigt Bilder und lyrische Texte, die von jungen Geflüchteten völlig unterschiedlicher Herkunft erarbeitet wurden und einen tieferen Einblick in ihre Gedankenwelt ermöglichen sollen.

Die Ausstellung ist ein Ergebnis des Projektes „wirsprechenfotografisch“, das 2017 den Bildungspreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) erhalten hat. Das Projekt „wirsprechenfotografisch“ nutzt die Fotografie als universelle Kommunikationsform und möchte geflüchteten Menschen mittels der Fotografie neue Perspektiven vermitteln. Von der Islam- und Politikwissenschaftlerin und freien Fotografin Joceline Noelle Berger im März 2015 in Hamburg initiiert und durch den Kommunikations-designer Tobias Hoss sowie den Fotojournalisten und Filmemacher Mohammad Al Bdewi verstärkt, konnte das Team seit der Gründung bereits acht Fotoprojekte mit geflüchteten Jugendlichen realisieren.

 

Historische Museen Hamburg
Altonaer Museum
Museumstraße 23
22765 Hamburg
Tel. 040 428 135 0 info@altonaermuseum.de

Öffnungszeiten
Montag 10 – 17 Uhr
Dienstags geschlossen
Mittwoch bis Freitag 10 – 17 Uhr
Samstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr

Eintrittspreise
8,50 € für Einzelbesucher
6 € für Gruppenbesucher ab 10 Personen
5 € ermäßigt
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

 
 

Moorland

Moorland

Vernissage am 18. Juli 2018 um 19 Uhr

Ausstellung vom 19. Juli – 09. September 2018

Öffnungszeiten & Anschrift

Die Galerie ist donnerstags bis sonntags geöffnet, von 12 bis 18 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Galerie für Fotografie in Hannover (GAF)
Telefon: 0511-89977313
Mail: galerie@gafeisfabrik.de
Seilerstraße 15d
30171 Hannover

 

Man kann ihn mit Fug und Recht als den Fotografen des Teufelsmoores bezeichnen, denn seit etwa 30 Jahren fotografiert der Worpsweder Rüdiger Lubricht, 71, immer wieder die Landschaft im Teufelsmoor. Mittlerweile kennt er alle Orte im Moor, die bei richtigem Licht gute Bilder versprechen.

Rüdiger Lubricht arbeitet vor allem als Industrie- und Architekturfotografie. Daneben widmet er sich regelmäßig eigenen Projekten. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählt »Verlorene Orte – gebrochene Biografien: Fotografien zu Tschernobyl«. Viele Male hat Rüdiger Lubricht dafür die verstrahlten Orte in Weißrussland und der Ukraine bereist. Zwischen 2001 und 2010 war er als Dozent an der Hochschule Bremen und der Kunstakademie Münster tätig.

Die Zeitlosigkeit von Lubrichts schwarzweißen Moorlandschaften hat etwas von den großen Landschaftsfotografen der USA – Ansel Adams und Edward Weston. Und wie sie hat er seine schwermütigen Fotos anfangs auch mit einer Großbild- und Mittelformatkamera gemacht, eher er nach dem qualitativen Durchbruch der digitalen Fotografie mehr und mehr auf eine hochauflösende Kleinbildkamera umgestiegen ist, mit der er auch nicht so viel Ausrüstung zu schleppen hat. Die mystisch aufgeladene Landschaft des Moores und der häufige Nebel machen Lubrichts Bilder dann aber doch zu einer typisch deutschen Angelegenheit, auch wenn zugewachsene Eisenbahnschienen, vereinzelte Telefonmasten  oder eine einsam herumstehende Mini-Lokomotive amerikanisches Westernambiente suggerieren.

Das nördlich von Bremen gelegene Teufelsmoor zählt mit seinen etwa 500 km² zu  den größten Mooren in Norddeutschland. Im Zentrum des Moores liegt die Künstlerkolonie Worpswede. Maler wie Heinrich Vogeler, Mackensen, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker und Dichter wie Rilke wirkten hier und ließen sich in ihrer Arbeit von der besonderen Stimmung der Moorlandschaft inspirieren.

Das Teufelsmoor wurde erst im 17. und 18. Jahrhundert besiedelt. Die Lebensbedingungen in den feuchten Moorkolonien war sehr schlecht und die Lebenserwartung Ihre Einwohner kurz. Mit der Besiedelung das Moores begann ein massiver Eingriff in die Natur. Ein dichtes Entwässerungsnetz wurde angelegt und das Moor damit ausgetrocknet. Über Jahrhunderte hinweg hat sich in dem sauerstoffarmen Boden des Teufelsmoors somit eine Torfschicht aus nicht abgebauten Pflanzenresten gebildet.

Der Torfabbau wurde mit Ende des Jahres 2012 vollständig eingestellt. Aber der Eingriff des Menschen in die Natur ist damit nicht beendet. Drainierungen und Flussregulierungen sollen die Erträge der Landwirtschaft steigern. Jetzt fallen die Wassergräben manchmal im Sommer trocken, Moorbrände entstehen und das Moor muss künstlich bewässert werden.

Quelle: http://gafeisfabrik.de/moorland/

Sony World Photography Awards 2018

Sony World Photography Awards 2018

Ausstellung vom 13. Juli bis 9. September 2018
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Ort: Freundeskreis Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin

 

Die besten Fotos des größten Fotowettbewerbs der Welt in Berlin

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus präsentiert zum vierten Mal den größten Fotowettbewerb der Welt: die Sony World Photography Awards 2018. Insgesamt wurden 320.000 Fotos von Fotografen aus über 200 Ländern eingereicht. Rund 130 Fotos werden nun erstmals in der deutschen Hauptstadt gezeigt.

Erstmals in der Geschichte der Sony World Photography Awards wird mit Candida Höfer – einer der bekanntesten zeitgenössischen Fotografinnen weltweit – eine deutsche Fotografin mit dem „Outstanding Contribution to Photography“ Preis ausgezeichnet.

Der internationale, renommierte Wettbewerb zeigt im elften Jahr das Beste, was die zeitgenössische Fotografie vom Studenten über Amateur bis hin zu Profifotografen zu bieten hat. Kaum ein Fotowettbewerb hält so unterschiedliche Fotografien bereit, die teilweise zum Nachdenken und teilweise zum Lachen anregen. In der Gewinnerserie „Ex-Voto“ zeigt die britische Fotografin Alys Tomlinson Pilger und ihre Reisen in großen schwarz-weiß Formaten. Mit seiner Fotoserie „The Burden“ zeigt Student Samuel Bolduc, was Plastikmüll mit unserer Umwelt macht. Der Fotograf Balazs Gardi gewährt mit seinen Bildern einen Einblick in eine der brutalsten Sportarten. „Buzkashi“ wird in Afghanistan gespielt. 40 Reiter kämpfen um ein kopfloses Kalb.

Von Naturaufnahmen über ausdrucksstarke Porträts bis hin zu abstrakten Fotos zeigen die Sony World Photography Awards einen Querschnitt zum Thema Fotografie aus über 200 Ländern dieser Welt.

Die Sony World Photography Awards wurden 2007 mit Unterstützung von Sony von der World Photography Organisation (WPO) ins Leben gerufen. Die WPO fördert die professionelle, Amateur- und studentische Fotografie und bietet der Fotoindustrie eine globale Plattform zur Kommunikation, Kollaboration und Präsentation aktueller Trends in den Bereichen Fotojournalismus, Fine Art und kommerzielle Fotografie.

Weitere Informationen gibt es unter http://worldphoto.org.

„Ich wollte keine FOTOGRAFIEN machen, sondern LANDKARTEN, PLÄNE, die gleichzeitig Fotografien sein sollten.“ (Luigi Ghirri)

„Ich wollte keine FOTOGRAFIEN machen, sondern LANDKARTEN, PLÄNE, die gleichzeitig Fotografien sein sollten.“ (Luigi Ghirri)

Luigi Ghirri

Karte und Gebiet

4. Mai – 22. Juli 2018

 

„Ich wollte keine FOTOGRAFIEN machen, sondern LANDKARTEN, PLÄNE, die gleichzeitig Fotografien sein sollten.“ (Luigi Ghirri)

Der italienische Fotograf Luigi Ghirri (1943–1992) zählt zu den Wegbereitern der europäischen Farbfotografie. Die Ausstellung im Museum Folkwang ist die erste umfassendere museale Präsentation der Fotografien Ghirris außerhalb seines Heimatlandes Italien.

Landschaften, Stillleben und Architekturmotive – überwiegend in seiner Heimatregion Emilia Romagna – standen im Fokus des gelernten Vermessungstechnikers. Mit Scharfsinn und Ironie thematisierte er das Verhältnis des Menschen zu seinen natürlichen sowie künstlichen Umgebungen. Somit reflektiert er nicht nur den kulturellen Wandel seiner Zeit, sondern auch die damit einhergehende Veränderung der Darstellungs- und Repräsentationsformen.

Die Ausstellung konzentriert sich auf Ghirris produktivste fotografische Arbeitsphase, die 1970er Jahre, und lässt sein Streben nach einer Erneuerung der Fotografie deutlich werden. Sie veranschaulicht seine außergewöhnliche konzeptionelle Arbeitsweise, lässt aber auch den Denker und Essayisten zu Wort kommen.

Ghirris kleinformatige Bilder ähneln oft Filmsequenzen und zeichnen sich durch eine gedämpfte Farbigkeit auf bevorzugt matten Papieren aus. Mit einem unnachahmlichen Gespür für Farbe, Raum und Licht verstand es Ghirri wie kaum ein anderer, das „Gewöhnliche“ zeichenhaft und mit Humor ins Bild zu setzen und so einer neuen Wahrnehmungsebene zugänglich zu machen.

Die von James Lingwood kuratierte Ausstellung im Museum Folkwang orientiert sich an jener großen Werkschau, die 1979 nach Vorgaben Luigi Ghirris in Parma ausgerichtet wurde. Rund 300 Fotografien, gegliedert in 15 Werkgruppen, fächern das thematische Spektrum auf, dem sich Ghirri in den 1970er Jahren gewidmet hat.

Das Veranstaltungsangebot zur Ausstellung finden Sie hier…

Den Katalog zur Ausstellung können Sie hier bestellen…

Die Ausstellung wurde organisiert vom Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid, in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang, Essen, und der Galerie nationale du Jeu de Paume, Paris. 

Gefördert von

Medienpartner

Quelle: https://www.museum-folkwang.de/de/aktuelles/ausstellungen/aktuell/luigi-ghirri.html

The Polaroid Project Ausstellung

The Polaroid Project Ausstellung vom 16.März bis 17. Juni 2018

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg
T.: +49 (0)40 428134-880
F.: +49 (0)40 428134-999
service(at)mkg-hamburg.de

www.mkg-hamburg.de

Polaroid! Die Marke ist längst zum universellen Mythos geworden. Sie hat Gebrauchsweisen ermöglicht, die – ein Blick auf Instagram genügt – die Alltagsfotografie bis heute beeinflussen. Die Ausstellung positioniert das Phänomen Polaroid an der Schnittstelle von Kunst und Technologie. Herausragende Künstler – von Ansel Adams bis Andy Warhol – haben im Medium der Sofortbildfotografie neue Wege beschritten und die Ästhetik einer Ära geprägt. Mit rund 240 Werken von 120 Künstlern beleuchtet sie das ästhetische Spektrum der Sofortbildfotografie und stellt mit 87 Kameramodellen und Prototypen jene innovative Technik vor, die diese visuelle Revolution überhaupt erst ermöglichte. Die gezeigten Polaroids reichen von den Anfängen des Unternehmens 1955 bis 2015. Der Schwerpunkt liegt auf Arbeiten aus den 1980er und 1990er Jahren. Der von Edwin H. Land 1947 in New York erstmals vorgestellte Sofortbildfilm verkürzt den zeitlichen Ablauf von Herstellung, Entwicklung und dem gemeinsamen Betrachten einer Fotografie auf wenige Minuten. Damit wurden Anwendungsformen initiiert, die in der digitalen Fotografie und in dem Teilen von Bildern oder Selfies auf Foto-Portalen im Internet fortleben. Der aktuelle Hype um Polaroid-Apps für Smartphones und die wieder auf den Markt gebrachten Sofortbildkameras zeigen die anhaltende Popularität des Mediums. In der digitalen Bilderflut hat sich jedoch die Einzigartigkeit des Polaroids in ihrem Charakter zu einem Gegenentwurf gewandelt: Mit der Aufnahme eines einmaligen Moments oder eines sozialen Ereignisses hält man ein analoges Unikat in der Hand und wartet mit Spannung und Vorfreude darauf, dass das Bild wie von Zauberhand langsam erscheint.

Mit Polaroids von Ansel Adams, Nobuyoshi Araki, Sibylle Bergemann, Anna und Bernhard Blume, Guy Bourdin, Ellen Carey, Chuck Close, Barbara Crane, Philip-Lorca diCorcia, Harold Edgerton, Walker Evans, Gisèle Freund, Toto Frima, Luigi Ghirri, Hans Hansen, David Hockney, Dennis Hopper, Barbara Kasten, André Kertesz, Ulrich Mack, Robert Mapplethorpe, Robert Rauschenberg, Toshio Shibata, Andy Warhol, William Wegman u.v.m.

Die Ausstellung The Polaroid Project wurde von der Foundation for the Exhibition of Photography Minneapolis/New York/Paris/Lausanne, dem MIT Museum Cambridge (Massachusetts) und WestLicht. Schauplatz für Fotografie (Wien) in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg entwickelt.

Führungsangebote zur Ausstellung finden Sie hier.

Foto: Guy Bourdin, Charles Jourdan 1978, 1978, C-Print, 88,9 x 116,8 cm © The Guy Bourdin Estate 2017 / Courtesy of Louise Alexander Gallery

Quelle: http://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/aktuell/the-polaroid-project.html