Fotos mit Motiven „Rund ums Moor“ in Papenburg zu sehen

Fotos mit Motiven „Rund ums Moor“ in Papenburg zu sehen

Von Michelle Kramer

Papenburg. „Rund ums Moor“ – unter diesem Titel stehen etwa 30 Fotomotive vom Papenburger Fotokreis, die derzeit an den Wänden sowie auf Staffeleien in der Stadtbibliothek KÖB in der Vila Dieckhaus am Hauptkanal rechts 73 ausgestellt sind.

Wie Fotokreis-Mitglied Heino Gertz bei der Ausstellungseröffnung berichtete, sei das wichtigste bei den Aufnahmen nicht die richtige Kamera gewesen, sondern das Licht, die Perspektive, die Vielfalt sowie das Erzielen von grafischen Strukturen. Jedes Bild soll nach seinen Worten etwas Bestimmtes aussagen und das Gefühl im Moment des Auslösens übermitteln.

Viele Schwarz-Weiß-Fotos

Im Fokus der Ausstellung steht die emsländische Moorlandschaft. Es werden Bilder von der Torfgewinnung und -verarbeitung und über das Leben der früheren Moorbewohner sowie Detailaufnahmen von Pflanzen und Tieren gezeigt. Auch wenn viele Fotos in schwarz-weiß aufgenommen wurden, um die schwarze Farbe des Moors hervorzuheben, wolle der Fotokreis auch zeigen, dass das Moor ebenfalls Farben zu bieten habe, zum Beispiel durch Nahaufnahmen weißer Blüten oder einer Libelle.

Mit schlechtem Wetter gekämpft

Die richtigen Motive für die Ausstellung im Kasten zu haben, dauerte dem Fotokreis zufolge etwa zwei Jahre. Wichtig sei gewesen, die Aufnahmen zu unterschiedlichen Jahreszeiten zu machen. Dabei hätten die Hobby-Fotografen des Öfteren mit schlechten Wetterbedingungen zu kämpfen gehabt und mussten bei Regen oder in der Dämmerung durch das Moor wandern. Gerade abends, wenn es dunkel wurde, wäre es nicht so leicht gewesen wieder hinauszufinden. „Da wurde es dann auch mal ein wenig unheimlich und man verstand, warum früher an Spuk im Moor geglaubt wurde“, so Gertz.

Zehn feste Mitglieder

Der Papenburger Fotokreis zählt zurzeit zehn feste Mitglieder, von denen sieben an der gegenwärtigen Ausstellung beteiligt sind. Uschi Gertz-Wellmann, Albert Kruse, Heino Gertz, Enrico Miehlke, Peter Bösken, Joachim Feldmann und Dorothee Schade fotografieren schon seit vielen Jahren. Sie haben nach eigenen Angaben jung angefangen und die Entwicklung von der Analog- zur Digitalfotografie mitgemacht.

Gruppe geht auf Exkursionen

Die Hobby-Fotografen setzen sich jeweils am letzten Donnerstag im Monat in einer „lockeren Runde“ zusammen, erklärt Bösken. Dort werden die Bilder des jeweiligen Quartalsthemas betrachtet und bewertet. Hin und wieder geht die Gruppe zusammen auf Exkursionen. Als Inspiration zu dem Thema der aktuellen Ausstellung diente ein Ausflug ins Moor. Für die Fotografen sei dieses Thema eine neue Herausforderung gewesen. „Dann steht man im Moor und fragt sich: was mach ich damit?“, erinnert sich Gertz. Doch die Suche nach der Antwort auf die Frage, wie sich das Moor „sichtbar“ machen lässt, sei gerade das Reizvolle an der Aufgabe gewesen, fügt Gertz-Wellmann hinzu.

Kahle Wände

Für den Fotokreis, der zuletzt Fotos im Marien-Hospital ausgestellt hatte, ist dies bereits die zweite Ausstellung in der KÖB. Die Stadtbibliothek sei sehr froh über diese Ausstellung, da Literatur und Kunst sehr gut zusammen passe. „Es fällt schon auf, wenn eine Ausstellung wieder abgeholt wird und die Wände plötzlich so kahl sind“, berichtet Bibliotheksleiterin Antje Brockhoff-Smidt.

Noch bis Donnerstag, 9. Mai, können sich Interessierte die Ausstellung kostenlos zu den regulären Öffnungszeiten der KÖB ansehen.

Papenburger Fotokreis stellt aus:„Rund ums Moor“

Papenburger Fotokreis stellt aus:„Rund ums Moor“

Papenburger Fotokreis stellt aus:„Rund ums Moor“
Vom 07. März 2019 bis zum 09. Mai 2019 stellt der Papenburger Fotokreis in der Papenburger Stadtbibliothek (KÖB) eigene Arbeiten aus. 
Er trifft sich seit dem Jahre 2010 als selbständige Gruppe interessierter und engagierter Hobby-Fotografinnen und Fotografen einmal im Monat unter dem Dach der VHS Papenburg, um sich miteinander auszutauschen und fortzubilden.
Der Betrachter der Ausstellung „Rund ums Moor“ sieht sich mit unterschiedlichen Motiven aus der emsländischen Moorlandschaft, der Vegetation, der Bewirtschaftung sowie der Lebensweise der früheren Moorbewohner konfrontiert. Durch wechselnde Perspektiven und unter-schiedliche fotografische Herangehensweisen kann er einen Einblick in das Spektrum der Arbeit im Papenburger Fotokreis gewinnen. 

Fotografisch interessierte Menschen sind im Fotokreis herzlich willkommen.(Informationen unter www.papenburger-fotokreis.de)

Stadtbibliothek KÖB Papenburg
Hauptkanal re. 73
26871 Papenburg

Telefon : 0 49 61 / 34 11

Fax :      0 49 61 / 92 19 580

e-Mail :  info@stadtbibliothek-papenburg.de

MICHAEL WOLF – LIFE IN CITIES

MICHAEL WOLF – LIFE IN CITIES

Haus der Photographie Hamburg Deichtorhallen

Haus der Photographie Hamburg-City

  • Dienstag – Sonntag

    11−18 Uhr

  • Montags geschlossen
  • Jeden 1. Donnerstag im Monat

    11−21 Uhr

 

Fotoaustellung von Michael Wolf

17. November 2018 – 3. März 2019

Die zwölf Werkserien und eine riesige Wandinstallation umfassende Ausstellung MICHAEL WOLF − LIFE IN CITIES im Haus der Photographie zeigt Werke von Wolfs Anfängen als Dokumentarfotograf bis hin zu den jüngsten Arbeiten. Michael Wolfs Arbeiten reflektieren die Lebensbedingungen in Metropolen wie Hongkong, Tokio, Chicago und Paris und greifen Themen wie Bevölkerungsverdichtung, Massenkonsum, Privatsphäre und Voyeurismus auf.

Das Herzstück der Ausstellung im Haus der Photographie ist Wolfs beeindruckende Wandinstallation The Real Toy Story (2004–2018). Über 20.000 Billigspielzeuge »Made in China« bilden den Rahmen für Porträtfotos von Arbeiter*innen in chinesischen Spielzeugfabriken. Die schüchternen und manchmal resignierten Gesichter der einzelnen Personen stehen in scharfem Gegensatz zur überwältigenden Anzahl heiter-bunter Spielzeuge aus der industriellen Massenproduktion.

Michael Wolfs Studium der visuellen Eigenheiten des modernen Stadtlebens begann in Hongkong. Hongkong ist seit 1994 sein Zuhause und wurde der Hauptgegenstand seiner Forschung und das Thema vieler seiner Serien. In der Serie 100 x 100 (2006) porträtiert er hundert Bewohner eines Wohnkomplexes in Hongkong, die auf knapp neun Quadratmetern leben. Wolfs Hochhaus-Ansichten in Architecture of Density (2003–2014), die weder Himmel noch Erde zeigen, ähneln endlosen Abstraktionen und unterstreichen die Schönheit der monotonen, brutalen Architektur der Stadt Hongkong. Michael Wolfs Serie Tokyo Compression mit Passagieren, die gegen die Fenster der überfüllten U-Bahn in Tokyo gepresst sind, zeigt ebenso eindrücklich die räumliche Enge in einer Mega-Stadt.

Die von Wim van Sinderen kuratierte Ausstellung ist eine Produktion des Museums für Fotografie in Den Haag und wurde im Sommer 2017 während des großen Fotofestivals Rencontres de La Photographie in Arles erstmalig gezeigt.

Eine Kooperation mit dem Fotomuseum Den Haag

 

© 2018 DEICHTORHALLEN HAMBURG

 

womenphotographer Vol. I

womenphotographer Vol. I

Foto: © Ruth Orkin Photo Archive.

Frauen eroberten sich im 19. Jahrhundert das neue Medium Fotografie. Als Pionierinnen trugen sie Wesentliches zu seiner Entwicklung und zur Herausbildung neuer fotografischer Sehweisen bei. Die Zyanotypie-Fotogramme von Anna Atkins zählen zu den ersten Fotografien, die als wissenschaftliche Illustrationen veröffentlicht wurden.

Anders als die traditionellen Disziplinen der Bildenden Kunst wie Bildhauerei und Malerei war Fotografie von Beginn an als Medium gleichberechtigter. Sie ermöglichte den Frauen, ihre Vorstellung eines selbstbestimmten, kreativen Lebens umzusetzen, zu reisen und ihr eigenes Geld zu verdienen. Bertha Wehnert-Beckmann gilt als erste Berufsfotografin. Ab 1843 bestritt sie ihren Lebensunterhalt mit Hilfe der Daguerreotypie, einem frühen fotografischen Verfahren. Sie eröffnete ein Fotoatelier auf dem Broadway, in dem sie Persönlichkeiten aus Politik und Zeitgeschichte portraitierte. Zahlreiche weitere Fotografinnen folgten ihrem Beispiel.

Die Ausstellung #womenphotographer Vol. I erhebt nicht den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Fotografie von Frauen zu geben. Sie möchte Einblicke in das diverse Schaffen von Fotografinnen eröffnen und Anstoß dazu sein, sich vertiefend mit ihrem Blick auf die Welt zu beschäftigen.

#womenphotographer Vol. I
Zeit: 6. Dezember 2018 – 10. Februar 2019
Eröffnung: Mittwoch, 5. Dezember 2018 um 19 Uhr
Ort: f³ – freiraum für fotografie, Waldemarstraße 17, 10179 Berlin

Papenburger Fotokreis stellt aus

Papenburger Fotokreis stellt aus

Fotoausstellungen

01.12.2018 – 28.02.2019

Der Papenburger Fotokreis, der sich seit dem Jahre 2010 als selbständige Gruppe interessierter und engagierter Hobby-Fotografinnen und -Fotografen einmal im Monat unter dem Dach der VHS Papenburg trifft, um sich miteinander auszutauschen und fortzubilden, stellt von Anfang Dezember 2018 bis Ende Februar 2019 in dem Eingangsflur des Papenburger Marien-Krankenhauses eigene Arbeiten aus.

Es handelt sich um eine themenfreie Ausstellung, in der insgesamt 35 „Best of“-Bilder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezeigt werden. Der Betrachter sieht sich mit unterschiedlichen Motiven, Perspektiven und fotografischen Herangehensweisen konfrontiert, die einen Einblick in das Spektrum der Arbeit im Papenburger Fotokreis gewähren. Hierbei handelt es sich um

Landschaftsfotografien,
Bilder von Menschen im Alltag,
Möwen,
Strukturen,
verschiedene Objekte in der Farbe Rot
sowie um Schwarz-Weiß-Aufnahmen.
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Fotografisch interessierte Menschen sind im Fotokreis herzlich willkommen.

 

Flyer Einladung Fotoaustellung

 

 

 

 

 

 

 

 

Marien Hospital 
Papenburg Aschendorf gGmbH
Hauptkanal rechts 75
26871 Papenburg

Telefon:
04961 93-0

E-Mail
info@hospital-papenburg.de


Best of …..

„unseen“ Fotografie von Andy Gotts

„unseen“  Fotografie von Andy Gotts

Austellung :

September 26, 2018November 10, 2018

Der Brite Andy Gotts ist seit 28 Jahren ein begehrter Celebrity-Fotograf, dessen Bilder international publiziert wurden in u.a. Vanity Fair, Vogue, Style, Glamour, Entertainment, Weekly…. Seine eindrucksvollen Schwarz/Weiss-Porträts zeigen die Berühmtheiten so wie sie sind-unretouchiert, ohne besonderen Hintergrund, ohne vom Motiv ablenkende Dinge. Er hat u.a. den Fox Talbot Award gewonnen, einige seiner Fotos sind in den ständigen Sammlungen vieler Institutionen vertreten, wie z.B. der National Portrait Gallery in London. Andy Gotts lebt in London und Los Angeles.

Gallery hours

Tuesday – Friday 12.00 am – 6.00 pm
Saturday 11.00 am – 3.00 pm

 

This is the homepage of Flo Peters Gallery, a private art gallery located in Hamburg, Germany.

Flo Peters Gallery
Ruth E. Peters
Burchardstraße 13
Chilehaus C
20095 Hamburg
Germany

Tel: +49-40-30374686
E-Mail: info@flopetersgallery.co

 

Quelle: Flo Peters Gallery

Projekt “ 250 „

Projekt “ 250 „
 

Das Projekt „250“

Acht Fotografinnen und Fotografen

Sie haben in der Mehrzahl schon häufiger gemeinsam ausgestellt, beschließen ein Oberthema und stellen am Ende  fest, dass es keiner Absprache bedurfte – das Ergebnis stimmt, weil die Fotos „breit streuen“!

Jede(r) trägt zu dem  Projekt „250“ mit 31 Fotos bei – eine Fotografin ist mit 33 Exponaten dabei.

Die Idee der Präsentation

Das Grundgerüst sind 21 Rankhilfen in der Größe von

75 cm x 150 cm. Diese werden mit den bekannten Schnüren an den umlaufenden Leisten befestigt.   

Jede Rankhilfe kann bis zu 12 Fotos aufnehmen, jeweils in der Größe von 200 mm x 200 mm: 

Platz für 252 Fotos – 250 sind zu hängen.

Die Fotos

 Die Fotos haben eine Mindestgröße

von 145 mm x 145 mm

und werden in Passepartouts mit einer Außenkante

von 200 mm x 200 mm

sowie einem Ausschnitt

von 140 mm x 140 mm fixiert.  

Die Rückseite wird mit Chromoersatzkarton kaschiert. Es entsteht ein stabiles Exponat. An der Oberkannte werden zwei 2 mm starke Löcher eingestanzt, die anschließend C-Haken aufnehmen, mit denen die Exponate in die Gitter eingehängt werden können.  

Das Hängen

Die Exponate werden spontan von den Mitgliedern der Gruppe eingehängt, es gibt keinen Plan. „Spontan“? Nun, die Gruppe findet den richtigen Plan beim Hängen. Man hatte sich zunächst auf seine Fotos konzentriert und lebt jetzt eine „spontane“ Kreativität in der Gruppe aus. Man lernt, die eigenen Bilder nicht mehr so wichtig zu nehmen, weil das Ganze zählen wird.  

Es soll vermieden werden, dass nach den Namen der Fotografinnen und Fotografen gehängt wird. Eine Identifizierung der Exponate ist über einen aushängenden Code möglich.

Das Buch zur Ausstellung

Die Ausstellung ist ihrem Wesen nach temporär angelegt, zudem ist es notwendig, die Exponate nachhaltig den Fotografinnen und Fotografen zuzuordnen, allein schon wegen des Urheberrechtes – an den Fotos und an der Ausstellung. 

Es wird ein Buch erstellt:

DIN A 4 quer, 134 Seiten, broschiert,

in dem alle Fotos annähernd der Originalgröße aufgenommen sind:

130 mm x 130 mm anstatt 140 mm x 140 mm. 

Das Buch wird zum Kauf angeboten und dient damit auch der Refinanzierung des privat geleisteten Kostenanteils an der Ausstellung. 

 

Einladung zur Vernissage:

2. September 2018 – 14 Uhr 

Galerie im Müllerhaus

1. Südwieke 209  –  Rhauderfehn

2. – 30. September 2018 jeden Sonntag von 14 – 17 Uhr:

Galerie des Kulturring und Kunstkreis Rhauderfehn e. V.

1. Südwieke 209 – Rhauderfehn  –  im Müllerhaus der Mühle Hahnentange

27. April – 16. Juni 2019 während der bekannten Öffnungszeiten

Rathaus Rhauderfehn

1. Südwieke 2 – Rhauderfehn  –  im Sitzungssaal

Der Eintritt ist frei

Es besteht die Möglichkeit, ein Buch mit allen 250 Fotos der Ausstellung zu erwerben.

Quelle: https://www.rhauderfehn-im-quadrat.de

Lichtblicke – Heimat finden in Altona und Hamburg

Lichtblicke – Heimat finden in Altona und Hamburg

Ein Fotoprojekt mit geflüchteten Jugendlichen

22. August 2018 bis Januar 2019

Eine Flucht und das Leben im Exil bedeuten für die meisten Menschen, vor einer völlig neuen Lebenssituation zu stehen. Oft lassen die Betroffenen alles zurück und sind gezwungen sich schnell in einer neuen Heimat zurechtzufinden. Doch mit welchen Emotionen, Erinnerungen und Gedanken ist ein solcher Prozess eigentlich verbunden und was hilft Geflüchteten sich in einem anfänglich fremden Land heimisch zu fühlen? Die Ausstellung „Lichtblicke“ zeigt Bilder und lyrische Texte, die von jungen Geflüchteten völlig unterschiedlicher Herkunft erarbeitet wurden und einen tieferen Einblick in ihre Gedankenwelt ermöglichen sollen.

Die Ausstellung ist ein Ergebnis des Projektes „wirsprechenfotografisch“, das 2017 den Bildungspreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) erhalten hat. Das Projekt „wirsprechenfotografisch“ nutzt die Fotografie als universelle Kommunikationsform und möchte geflüchteten Menschen mittels der Fotografie neue Perspektiven vermitteln. Von der Islam- und Politikwissenschaftlerin und freien Fotografin Joceline Noelle Berger im März 2015 in Hamburg initiiert und durch den Kommunikations-designer Tobias Hoss sowie den Fotojournalisten und Filmemacher Mohammad Al Bdewi verstärkt, konnte das Team seit der Gründung bereits acht Fotoprojekte mit geflüchteten Jugendlichen realisieren.

 

Historische Museen Hamburg
Altonaer Museum
Museumstraße 23
22765 Hamburg
Tel. 040 428 135 0 info@altonaermuseum.de

Öffnungszeiten
Montag 10 – 17 Uhr
Dienstags geschlossen
Mittwoch bis Freitag 10 – 17 Uhr
Samstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr

Eintrittspreise
8,50 € für Einzelbesucher
6 € für Gruppenbesucher ab 10 Personen
5 € ermäßigt
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

 
 

Moorland

Moorland

Vernissage am 18. Juli 2018 um 19 Uhr

Ausstellung vom 19. Juli – 09. September 2018

Öffnungszeiten & Anschrift

Die Galerie ist donnerstags bis sonntags geöffnet, von 12 bis 18 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Galerie für Fotografie in Hannover (GAF)
Telefon: 0511-89977313
Mail: galerie@gafeisfabrik.de
Seilerstraße 15d
30171 Hannover

 

Man kann ihn mit Fug und Recht als den Fotografen des Teufelsmoores bezeichnen, denn seit etwa 30 Jahren fotografiert der Worpsweder Rüdiger Lubricht, 71, immer wieder die Landschaft im Teufelsmoor. Mittlerweile kennt er alle Orte im Moor, die bei richtigem Licht gute Bilder versprechen.

Rüdiger Lubricht arbeitet vor allem als Industrie- und Architekturfotografie. Daneben widmet er sich regelmäßig eigenen Projekten. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählt »Verlorene Orte – gebrochene Biografien: Fotografien zu Tschernobyl«. Viele Male hat Rüdiger Lubricht dafür die verstrahlten Orte in Weißrussland und der Ukraine bereist. Zwischen 2001 und 2010 war er als Dozent an der Hochschule Bremen und der Kunstakademie Münster tätig.

Die Zeitlosigkeit von Lubrichts schwarzweißen Moorlandschaften hat etwas von den großen Landschaftsfotografen der USA – Ansel Adams und Edward Weston. Und wie sie hat er seine schwermütigen Fotos anfangs auch mit einer Großbild- und Mittelformatkamera gemacht, eher er nach dem qualitativen Durchbruch der digitalen Fotografie mehr und mehr auf eine hochauflösende Kleinbildkamera umgestiegen ist, mit der er auch nicht so viel Ausrüstung zu schleppen hat. Die mystisch aufgeladene Landschaft des Moores und der häufige Nebel machen Lubrichts Bilder dann aber doch zu einer typisch deutschen Angelegenheit, auch wenn zugewachsene Eisenbahnschienen, vereinzelte Telefonmasten  oder eine einsam herumstehende Mini-Lokomotive amerikanisches Westernambiente suggerieren.

Das nördlich von Bremen gelegene Teufelsmoor zählt mit seinen etwa 500 km² zu  den größten Mooren in Norddeutschland. Im Zentrum des Moores liegt die Künstlerkolonie Worpswede. Maler wie Heinrich Vogeler, Mackensen, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker und Dichter wie Rilke wirkten hier und ließen sich in ihrer Arbeit von der besonderen Stimmung der Moorlandschaft inspirieren.

Das Teufelsmoor wurde erst im 17. und 18. Jahrhundert besiedelt. Die Lebensbedingungen in den feuchten Moorkolonien war sehr schlecht und die Lebenserwartung Ihre Einwohner kurz. Mit der Besiedelung das Moores begann ein massiver Eingriff in die Natur. Ein dichtes Entwässerungsnetz wurde angelegt und das Moor damit ausgetrocknet. Über Jahrhunderte hinweg hat sich in dem sauerstoffarmen Boden des Teufelsmoors somit eine Torfschicht aus nicht abgebauten Pflanzenresten gebildet.

Der Torfabbau wurde mit Ende des Jahres 2012 vollständig eingestellt. Aber der Eingriff des Menschen in die Natur ist damit nicht beendet. Drainierungen und Flussregulierungen sollen die Erträge der Landwirtschaft steigern. Jetzt fallen die Wassergräben manchmal im Sommer trocken, Moorbrände entstehen und das Moor muss künstlich bewässert werden.

Quelle: http://gafeisfabrik.de/moorland/

Sony World Photography Awards 2018

Sony World Photography Awards 2018

Ausstellung vom 13. Juli bis 9. September 2018
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Ort: Freundeskreis Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin

 

Die besten Fotos des größten Fotowettbewerbs der Welt in Berlin

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus präsentiert zum vierten Mal den größten Fotowettbewerb der Welt: die Sony World Photography Awards 2018. Insgesamt wurden 320.000 Fotos von Fotografen aus über 200 Ländern eingereicht. Rund 130 Fotos werden nun erstmals in der deutschen Hauptstadt gezeigt.

Erstmals in der Geschichte der Sony World Photography Awards wird mit Candida Höfer – einer der bekanntesten zeitgenössischen Fotografinnen weltweit – eine deutsche Fotografin mit dem „Outstanding Contribution to Photography“ Preis ausgezeichnet.

Der internationale, renommierte Wettbewerb zeigt im elften Jahr das Beste, was die zeitgenössische Fotografie vom Studenten über Amateur bis hin zu Profifotografen zu bieten hat. Kaum ein Fotowettbewerb hält so unterschiedliche Fotografien bereit, die teilweise zum Nachdenken und teilweise zum Lachen anregen. In der Gewinnerserie „Ex-Voto“ zeigt die britische Fotografin Alys Tomlinson Pilger und ihre Reisen in großen schwarz-weiß Formaten. Mit seiner Fotoserie „The Burden“ zeigt Student Samuel Bolduc, was Plastikmüll mit unserer Umwelt macht. Der Fotograf Balazs Gardi gewährt mit seinen Bildern einen Einblick in eine der brutalsten Sportarten. „Buzkashi“ wird in Afghanistan gespielt. 40 Reiter kämpfen um ein kopfloses Kalb.

Von Naturaufnahmen über ausdrucksstarke Porträts bis hin zu abstrakten Fotos zeigen die Sony World Photography Awards einen Querschnitt zum Thema Fotografie aus über 200 Ländern dieser Welt.

Die Sony World Photography Awards wurden 2007 mit Unterstützung von Sony von der World Photography Organisation (WPO) ins Leben gerufen. Die WPO fördert die professionelle, Amateur- und studentische Fotografie und bietet der Fotoindustrie eine globale Plattform zur Kommunikation, Kollaboration und Präsentation aktueller Trends in den Bereichen Fotojournalismus, Fine Art und kommerzielle Fotografie.

Weitere Informationen gibt es unter http://worldphoto.org.