Kunstausstellung: Kunst ist die Brücke zwischen Mensch und Natur

Ausstellung Kunstkreis

Ausstellung Galerie Rhauderfehn wird am 28.Juli 2019 um 14.00 Uhr eröffnet.

Die Künstlergruppe des  Kulturring und Kunstkreis Rhauderfehn stellt Ihre Arbeiten in ihrer Galerie aus.


Kunst ist die Brücke zwischen Mensch und Natur


Dieses Zitat von Friedensreich Hundertwasser hat sich eine Künstlergruppe des Kunstkreises Rhauderfehn zum Thema genommen und gemeinsam eine Rauminstallation geschaffen. Es geht den 7 Künstlern (Renate Gatner, Editha Janson, Ursel Berg, Linda Polman, Viola Tallowitz-Scharf, Karl-Heinz Brinkman und Jens Springhorn) dabei darum, wie jeder für sich selbst die Welt und die Natur, in und mit der wir leben, wahrnimmt – mit möglichst allen Sinnen. Eine etwas andere Ausstellung als man sie sonst vom Kunstkreis kennt: Tunnel und Wegführungen, riesige Skulpturen und veränderte Flächen, Einspielungen, Störungen und  dazwischen Traditionelles und Ungewöhnliches in den altbekannten Galerieräumen. Es ist ein Erfahrungs-Experiment zu dem die Künstler alle Besucher herzlich einladen. Die Ausstellungseröffnung findet am 28. Juli 2019 um 14 Uhr in der Galerie Müllerhaus, Hahnentanger Mühle statt. Am 25. August, zur Finissage, wird es darüber hinaus ein Begleitprogramm geben.

Die Ausstellung ist vom 28. Juli bis einschließlich 25. August 2019 jeweils von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie auf Anfrage geöffnet.

Eintritt frei

Fotos mit Motiven „Rund ums Moor“ in Papenburg zu sehen

Fotos mit Motiven „Rund ums Moor“ in Papenburg zu sehen

Von Michelle Kramer

Papenburg. „Rund ums Moor“ – unter diesem Titel stehen etwa 30 Fotomotive vom Papenburger Fotokreis, die derzeit an den Wänden sowie auf Staffeleien in der Stadtbibliothek KÖB in der Vila Dieckhaus am Hauptkanal rechts 73 ausgestellt sind.

Wie Fotokreis-Mitglied Heino Gertz bei der Ausstellungseröffnung berichtete, sei das wichtigste bei den Aufnahmen nicht die richtige Kamera gewesen, sondern das Licht, die Perspektive, die Vielfalt sowie das Erzielen von grafischen Strukturen. Jedes Bild soll nach seinen Worten etwas Bestimmtes aussagen und das Gefühl im Moment des Auslösens übermitteln.

Viele Schwarz-Weiß-Fotos

Im Fokus der Ausstellung steht die emsländische Moorlandschaft. Es werden Bilder von der Torfgewinnung und -verarbeitung und über das Leben der früheren Moorbewohner sowie Detailaufnahmen von Pflanzen und Tieren gezeigt. Auch wenn viele Fotos in schwarz-weiß aufgenommen wurden, um die schwarze Farbe des Moors hervorzuheben, wolle der Fotokreis auch zeigen, dass das Moor ebenfalls Farben zu bieten habe, zum Beispiel durch Nahaufnahmen weißer Blüten oder einer Libelle.

Mit schlechtem Wetter gekämpft

Die richtigen Motive für die Ausstellung im Kasten zu haben, dauerte dem Fotokreis zufolge etwa zwei Jahre. Wichtig sei gewesen, die Aufnahmen zu unterschiedlichen Jahreszeiten zu machen. Dabei hätten die Hobby-Fotografen des Öfteren mit schlechten Wetterbedingungen zu kämpfen gehabt und mussten bei Regen oder in der Dämmerung durch das Moor wandern. Gerade abends, wenn es dunkel wurde, wäre es nicht so leicht gewesen wieder hinauszufinden. „Da wurde es dann auch mal ein wenig unheimlich und man verstand, warum früher an Spuk im Moor geglaubt wurde“, so Gertz.

Zehn feste Mitglieder

Der Papenburger Fotokreis zählt zurzeit zehn feste Mitglieder, von denen sieben an der gegenwärtigen Ausstellung beteiligt sind. Uschi Gertz-Wellmann, Albert Kruse, Heino Gertz, Enrico Miehlke, Peter Bösken, Joachim Feldmann und Dorothee Schade fotografieren schon seit vielen Jahren. Sie haben nach eigenen Angaben jung angefangen und die Entwicklung von der Analog- zur Digitalfotografie mitgemacht.

Gruppe geht auf Exkursionen

Die Hobby-Fotografen setzen sich jeweils am letzten Donnerstag im Monat in einer „lockeren Runde“ zusammen, erklärt Bösken. Dort werden die Bilder des jeweiligen Quartalsthemas betrachtet und bewertet. Hin und wieder geht die Gruppe zusammen auf Exkursionen. Als Inspiration zu dem Thema der aktuellen Ausstellung diente ein Ausflug ins Moor. Für die Fotografen sei dieses Thema eine neue Herausforderung gewesen. „Dann steht man im Moor und fragt sich: was mach ich damit?“, erinnert sich Gertz. Doch die Suche nach der Antwort auf die Frage, wie sich das Moor „sichtbar“ machen lässt, sei gerade das Reizvolle an der Aufgabe gewesen, fügt Gertz-Wellmann hinzu.

Kahle Wände

Für den Fotokreis, der zuletzt Fotos im Marien-Hospital ausgestellt hatte, ist dies bereits die zweite Ausstellung in der KÖB. Die Stadtbibliothek sei sehr froh über diese Ausstellung, da Literatur und Kunst sehr gut zusammen passe. „Es fällt schon auf, wenn eine Ausstellung wieder abgeholt wird und die Wände plötzlich so kahl sind“, berichtet Bibliotheksleiterin Antje Brockhoff-Smidt.

Noch bis Donnerstag, 9. Mai, können sich Interessierte die Ausstellung kostenlos zu den regulären Öffnungszeiten der KÖB ansehen.

Papenburger Fotokreis stellt aus:„Rund ums Moor“

Papenburger Fotokreis stellt aus:„Rund ums Moor“

Papenburger Fotokreis stellt aus:„Rund ums Moor“
Vom 07. März 2019 bis zum 09. Mai 2019 stellt der Papenburger Fotokreis in der Papenburger Stadtbibliothek (KÖB) eigene Arbeiten aus. 
Er trifft sich seit dem Jahre 2010 als selbständige Gruppe interessierter und engagierter Hobby-Fotografinnen und Fotografen einmal im Monat unter dem Dach der VHS Papenburg, um sich miteinander auszutauschen und fortzubilden.
Der Betrachter der Ausstellung „Rund ums Moor“ sieht sich mit unterschiedlichen Motiven aus der emsländischen Moorlandschaft, der Vegetation, der Bewirtschaftung sowie der Lebensweise der früheren Moorbewohner konfrontiert. Durch wechselnde Perspektiven und unter-schiedliche fotografische Herangehensweisen kann er einen Einblick in das Spektrum der Arbeit im Papenburger Fotokreis gewinnen. 

Fotografisch interessierte Menschen sind im Fotokreis herzlich willkommen.(Informationen unter www.papenburger-fotokreis.de)

Stadtbibliothek KÖB Papenburg
Hauptkanal re. 73
26871 Papenburg

Telefon : 0 49 61 / 34 11

Fax :      0 49 61 / 92 19 580

e-Mail :  info@stadtbibliothek-papenburg.de

35 „Best of“-Bilder

Papenburger Fotokreis stellt im Marien-Hospital aus

Austellung noch bis zum 28.2.2019

Freuen sich über die neue Ausstellung im Foyer des Marien Hospitals: (von links) die Fotografen Albert Kruse, Peter Bösken, Uschi Gertz-Wellmann, Heino Gertz, Enrico Miehlke, Joachim Feldmann und Tanja Henschel, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Marien Hospital. Es fehlt Dorothee Schade. Foto: Marien Hospital Papenburg Aschendorf

Freuen sich über die neue Ausstellung im Foyer des Marien Hospitals: (von links) die Fotografen Albert Kruse, Peter Bösken, Uschi Gertz-Wellmann, Heino Gertz, Enrico Miehlke, Joachim Feldmann und Tanja Henschel, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Marien Hospital. Es fehlt Dorothee Schade. Foto: Marien Hospital Papenburg Aschendorf

Papenburg. 35 „Best of“-Bilder vom Papenburger Fotokreis sind derzeit im Eingangsbereich des Marien-Hospitals Papenburg-Aschendorf ausgestellt.

Bei den Aufnahmen gehe es darum, eine Geschichte zu erzählen, erklärt Heino Gertz vom Fotokreis. „Es geht um Farben, darum besondere Blickwinkel einzunehmen und grafische Strukturen sowie Perspektiven“, umreißt er die Bandbreite der Ausstellung. Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auch auf die ganz unterschiedlichen Motive. Als Beispiele nennt er eine Landschaftsaufnahme, in der Wiesen und Felder durch das Sonnenlicht eine feine und detaillierte Struktur erhalten, eine Frauengruppe, die sich am Strand sonnt und plaudert oder Detailaufnahmen von einem roten Fahrrad.

Künstlern eine Plattform geben

2010 gründete sich der Papenburger Fotokreis als selbstständige Gruppe interessierter und engagierter Hobby-Fotografen. Zwölf Mitglieder zählt der Fotokreis, sieben davon nehmen aktiv teil und stellen nun bis Ende Februar im Marien-Hospital ihre Werke aus. Heino Gertz, Joachim Feldmann, Peter Bösken, Enrico Miehlke, Albert Kruse, Dorothee Schade und Uschi Gertz-Wellmann fotografieren seit vielen Jahren. „Schon bei der Hängung der Bilder merkt man, mit wie viel Herzblut die Fotografen bei der Sache sind. Wir freuen uns, dass wir mit der Ausstellung nicht nur den Besuchern und Patienten eine Freude machen können, sondern auch den Künstlern eine Plattform geben“, sagt Tanja Henschel, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Marien-Hospital.

Gruppe setzt Schwerpunkte

Jeweils am letzten Donnerstag im Monat trifft sich die selbstständige Gruppe unter dem Dach der Volkshochschule Papenburg. Interessierte Neuzugänge sind willkommen. Grundkenntnisse der Fotografie sollten vorhanden sein. „Bei den Treffen geht es um die Umsetzung bestimmter fotografischer Vorstellungen“, fasst Gertz zusammen. Zudem werden Fragen zur Kameratechnik und Bildgestaltung geklärt. Auch Exkursionen unternimmt die Gruppe. Bei den Fotoabenden werden dann die Ergebnisse besprochen und neue Themenschwerpunkte festgelegt.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

Moorland

Moorland

Vernissage am 18. Juli 2018 um 19 Uhr

Ausstellung vom 19. Juli – 09. September 2018

Öffnungszeiten & Anschrift

Die Galerie ist donnerstags bis sonntags geöffnet, von 12 bis 18 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Galerie für Fotografie in Hannover (GAF)
Telefon: 0511-89977313
Mail: galerie@gafeisfabrik.de
Seilerstraße 15d
30171 Hannover

 

Man kann ihn mit Fug und Recht als den Fotografen des Teufelsmoores bezeichnen, denn seit etwa 30 Jahren fotografiert der Worpsweder Rüdiger Lubricht, 71, immer wieder die Landschaft im Teufelsmoor. Mittlerweile kennt er alle Orte im Moor, die bei richtigem Licht gute Bilder versprechen.

Rüdiger Lubricht arbeitet vor allem als Industrie- und Architekturfotografie. Daneben widmet er sich regelmäßig eigenen Projekten. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählt »Verlorene Orte – gebrochene Biografien: Fotografien zu Tschernobyl«. Viele Male hat Rüdiger Lubricht dafür die verstrahlten Orte in Weißrussland und der Ukraine bereist. Zwischen 2001 und 2010 war er als Dozent an der Hochschule Bremen und der Kunstakademie Münster tätig.

Die Zeitlosigkeit von Lubrichts schwarzweißen Moorlandschaften hat etwas von den großen Landschaftsfotografen der USA – Ansel Adams und Edward Weston. Und wie sie hat er seine schwermütigen Fotos anfangs auch mit einer Großbild- und Mittelformatkamera gemacht, eher er nach dem qualitativen Durchbruch der digitalen Fotografie mehr und mehr auf eine hochauflösende Kleinbildkamera umgestiegen ist, mit der er auch nicht so viel Ausrüstung zu schleppen hat. Die mystisch aufgeladene Landschaft des Moores und der häufige Nebel machen Lubrichts Bilder dann aber doch zu einer typisch deutschen Angelegenheit, auch wenn zugewachsene Eisenbahnschienen, vereinzelte Telefonmasten  oder eine einsam herumstehende Mini-Lokomotive amerikanisches Westernambiente suggerieren.

Das nördlich von Bremen gelegene Teufelsmoor zählt mit seinen etwa 500 km² zu  den größten Mooren in Norddeutschland. Im Zentrum des Moores liegt die Künstlerkolonie Worpswede. Maler wie Heinrich Vogeler, Mackensen, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker und Dichter wie Rilke wirkten hier und ließen sich in ihrer Arbeit von der besonderen Stimmung der Moorlandschaft inspirieren.

Das Teufelsmoor wurde erst im 17. und 18. Jahrhundert besiedelt. Die Lebensbedingungen in den feuchten Moorkolonien war sehr schlecht und die Lebenserwartung Ihre Einwohner kurz. Mit der Besiedelung das Moores begann ein massiver Eingriff in die Natur. Ein dichtes Entwässerungsnetz wurde angelegt und das Moor damit ausgetrocknet. Über Jahrhunderte hinweg hat sich in dem sauerstoffarmen Boden des Teufelsmoors somit eine Torfschicht aus nicht abgebauten Pflanzenresten gebildet.

Der Torfabbau wurde mit Ende des Jahres 2012 vollständig eingestellt. Aber der Eingriff des Menschen in die Natur ist damit nicht beendet. Drainierungen und Flussregulierungen sollen die Erträge der Landwirtschaft steigern. Jetzt fallen die Wassergräben manchmal im Sommer trocken, Moorbrände entstehen und das Moor muss künstlich bewässert werden.

Quelle: http://gafeisfabrik.de/moorland/